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Einleitung

 

 

Die Bhagavad Gita, dieses uralte Standardwerk des Yoga, gibt die Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens. Auch auf die Frage die wir alle nur zu gern verdrängen. Der Tod. Durch yoga verliert der Tod seinen Schrecken und bekommt das Leben seinen Sinn, denn mit yoga kann man sich schon zu Lebzeiten mit dem was danach kommt verbinden. Yoga ist Sanskrit und heißt „sich verbinden“. Verbinden mit einer höheren Wahrheit, die über das Materielle weit hinausgeht. Die Bhagavad Gita beschreibt die vier Hauptpfade des Yoga:

 

karma yoga, der Weg des selbstlosen Handelns,

 

jnana yoga, der Weg des Wissens,

 

ashtanga yoga, der Weg der Meditation,

 

bhakti yoga, der Weg der liebevollen Hingabe,

 

 

 

Die hier angebotene Fassung der Bhagavad Gita gibt die 700 Sanskrit Verse dank Srila Prabhupada in ihrer ursprünglichen Klarheit und Bedeutungstiefe wieder. Srila Prabhupada (1896-1977) stand in einer Jahrtausende zurückreichenden parampara (Schülernachfolge) und konnte die Gita deshalb in unverfälschter Form an uns weitergeben.

 

Parampara bedeutet wörtlich "ununterbrochene Reihe" oder "Nachfolge" und bezieht sich auf eine ununterbrochene Linie der spirituellen Lehrer und Schüler, durch die Wissen und Weisheit authentisch von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Es ist ein System der mündlichen und praktischen Überlieferung, das die Reinheit und Integrität der Lehren ohne jegliches Abändern bewahrt.

 

 

 

Srila Prabhupada schreibt in der Einleitung: „Es ist das Ziel der Bhagavad Gita, die Menschheit aus der Unwissenheit des materiellen Daseins zu befreien. Jeder von uns hat mit so vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, ebenso wie Arjuna, der in einer schwierigen Lage war, als er in der Schlacht von Kurukshetra kämpfen sollte. Arjuna ergab sich Sri Krishna, und da sprach der Herr die Bhagavad Gita. Nicht nur Arjuna, sondern jeder von uns ist aufgrund dieses materiellen Daseins voller Ängste. Wir leben unsere jetzige Existenz im Wirkungsbereich der Nichtexistenz; doch eigentlich sollten wir uns nicht von Nichtexistenz bedrohen lassen. Unsere Existenz ist ewig. Auf irgendeine Weise aber sind wir in asat geraten. Asat bedeutet „das, was nicht existiert.“

Die Bhagavad-Gita wurde vor dem Hintergrund der historischen Schlacht von Kurukshetra gesprochen. Diese gewaltige Auseinandersetzung fand vor etwa 5000 Jahren in Indien statt und involvierte zwei verwandte Familienzweige, die Pandavas und die Kauravas, die um die Herrschaft über das Königreich kämpften.

Arjuna, ein berühmter Krieger der Pandavas, fühlte sich angesichts der bevorstehenden Schlacht von moralischen Zweifeln überwältigt. Er sah seine Verwandten, Lehrer und Freunde auf der gegnerischen Seite und zögerte, gegen sie zu kämpfen. In dieser Situation trat Krishna, Arjunas Wagenlenker und enger Freund, als sein spiritueller Lehrer auf.

Die Bhagavad Gita ist eine tiefgründige philosophische Unterweisung. Die Fragen, die Arjuna stellte, sind universell und zeitlos. Krishna beantwortet diese Fragen und enthüllt dabei grundlegende Prinzipien des yoga.

Die Schlacht von Kurukshetra bildete lediglich den unmittelbaren Anlass für die Offenbarung der Bhagavad Gita. Die Lehren der Gita sind jedoch für alle Menschen in allen Zeiten relevant, da jeder Mensch im Leben mit ähnlichen moralischen und spirituellen Herausforderungen konfrontiert wird. Das macht die Bhagavad Gita zum Lehrbuch für das spirituelle Leben im gegenwärtigen Zeitalter.

 

 

 

Rezensionen

 

Arthur Schopenhauer

„Es ist die belehrendste und erhabenste Lektüre, die auf der Welt möglich ist.“

 

Mahatma Gandhi

„Die Gita ist mir stets eine Quelle des Trostes gewesen. Wenn mich kein Lichtstrahl mehr erreicht, schlage ich die Gita auf, und ein Vers, den ich zufällig finde, gibt mir mein Lächeln zurück. Wer über die Gita meditiert, wird jeden Tag neue Freude aus Ihr ziehen und neue Bedeutungen entdecken.“

 

Hermann Hesse

„Diese schöne Offenbarung, diese Lebensweisheit, diese zur Religion erblühte Philosophie ist es, die wir suchen und die wir brauchen.“

 

 

 

Der Inhalt dieser Webseite ist in sambandha, abhideya und prayojana gegliedert. Zur Vereinfachung im Inhaltsverzeichnis Theorie, Praxis und Ziel genannt. Weiter zu:

 

1.Sambandha (das Wissen über das Absolute: Wer sind wir, was ist das Höchste, was ist unsere ursprüngliche Beziehung zum Höchsten), 

2.Abhidheya (die praktische Methode zum Erreichen unserer ursprünglichen Beziehung) 

3.Prayojana (das Erreichen der Beziehung) 

 

 

Kontakt: akshara.gopala.das@vodafonemail.de

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Zum Bild: Die Schlacht von Kurukshetra steht unmittelbar bevor. Arjuna, einem berühmten Feldherrn, überkommen Zweifel. Krishna offenbart ihm mitten auf dem Schlachtfeld den Sinn des Lebens und offenbart sich als Gott. Arjuna ergibt sich Krishna und lässt sich von Krishna durch die Schlacht führen. Lassen auch wir uns von Gott führen bei unserem Kampf gegen unsere inneren Feinde, die unseren spirituellen Fortschritt verhindern, und wir werden siegreich wie Arjuna in der Schlacht von Kurukshetra sein.

Hier noch ein paar weitere einleitende Worte zu den Veden, Yoga, dem maha mantra und der Bhagavad Gita.

DIE VEDEN: Die Bhagavad Gita gibt die Essenz der Veden wieder. Die Veden, deren Ursprung im heutigen Indien liegt, beinhalten das älteste Wissen der Menschheit. Sie sind allumfassend und von zeitloser und universaler Gültigkeit. Die Aussagen waren vor 5000 Jahren gültig, sind in unseren heutigen chaotischen Zeiten gültig und werden auch in 5000 Jahren gültig sein. Manche sagen, dass der Ursprung auf rishis, Seher, mystische Weise, die das Göttliche geschaut haben, zurückgeht, andere so wie Srila Prabhupada sagen, dass die Veden, insbesondere die Bhagavad Gita, direkt Gottes Offenbarung sind.

 

Das Wort Veda ist Sanskrit und bedeutet "Wissen". Die Veden enthalten Wissen über alle Aspekte des Lebens, aber dienen vor allem der spirituellen Weiterentwicklung. Die Veden enthalten Philosophie, Medizin, Astronomie und viele andere Bereiche. Jeder kennt zum Beispiel das Ayurveda, das man als ältestes Gesundheitssystem der Welt bezeichnen kann. 

 

 

YOGA: Die Bhagavad Gita lehrt yoga, das sich Verbinden mit einer höheren Wahrheit, dem Brahman, purer Transzendenz. Es gibt verschiedene yoga Pfade. 

Mit jnana yoga, dem Pfad des Wissens, erreicht man die Brahman Realisation und wird sich dem wahren Ich, der unvergänglichen Seele, bewußt. Erreicht einen friedvollen Zustand des "sat", Unvergänglichkeit. 

Mit ashtanga yoga, dem achtgliedrigen Pfad, erreicht man über Meditation die Paramatma Realisation und wird sich Gott bewusst, in Form der alles durchdringenden Überseele, dem Paramatma. Erreicht einen friedvollen ehrfürchtigen Zustand des "sat cit", Unvergänglichkeit und Gottesbewusstsein. 

Mit bhakti yoga, dem Pfad der liebenden Hingabe, erreicht man die Bhagavan Realisation und beginnt eine aktive hingebungsvolle liebevolle Beziehung zu Gott. Erreicht dadurch die Vollkommenheit von "sat cit ananda", Unvergänglichkeit, Gottesbewusstsein und Glückseligkeit. Mit bhakti yoga ist es möglich sich mit dem höchsten Brahman, mit Gott, zu verbinden. Die Glücksforschung rät uns in zwischenmenschlichen Beziehungen das Glück zu suchen. In der Liebe. Um aber die vollkommene Liebe zu finden, müssen wir einen Schritt weiter gehen, denn diese werden wir in Verbindung mit uns unvollkommenen Menschen nie finden. Nur wenn wir uns mit dem Vollkommenen verbinden, mit Gott, wird diese Suche Erfüllung finden. Erst in der Befreiung der Seele, unserem wahren Ich, von der falschen Identifikation mit dem materiellen Körper und dem Erwecken unserer schlafenden Beziehung zu Gott findet unsere Suche nach dem vollkommenen Glück ihre Vollendung. 

 

🎯 eine schöne Seite zu bhakti yoga: www.bhakti-yoga.de

 

MAHA MANTRA: Eine der wichtigsten Praktiken im bhakti yoga ist das gemeinsame maha mantra Singen, sankirtan genannt. Ein mantra ist weit mehr als nur eine Abfolge von Tönen oder Wörtern. "Man" kommt von "manas", was Geist oder Verstand bedeutet. "Tra" kommt von "traya", was "befreien" oder "schützen" bedeutet. Mantra bedeutet also "das, was den Geist von seinen Belastungen befreit" oder "das, was den Geist schützt". Mantra sind ein mächtiges Werkzeug, um den unruhigen und rastlosen Geist zu beruhigen und zu reinigen. Wenn der Geist durch das Chanten eines mantras zur Ruhe kommt, wird er transparent wie die Oberfläche eines ruhigen Sees, was es ermöglicht, das wahre Selbst (die Seele) und die Beziehung zum Höchsten zu erkennen. Sankirtan, das gemeinsame Singen der Namen Gottes in Form des maha mantras, kostet nichts, jeder kann es und ist einfach nur schön. Das maha mantra lautet:

 

Hare Krishna Hare Krishna

Krishna Krishna Hare Hare

Hare Rama Hare Rama 

Rama Rama Hare Hare

 

Es ist das Ziel, durch das Chanten ein Bewusstsein für Gott zu schaffen, den Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt zu beenden und heimzukehren in die spirituelle Welt zu Gott. 

 

🎯 mehr schönen kirtan finden Sie auch auf der facebook Seite bhakti yoga, zB https://www.facebook.com/share/p/1Bgm3aXRpV/

 

DIE

ESSENZ DER

 BHAGAVAD GITA

ZUSAMMENGEFASST

IN DREI SCHRITTE

 ZUM GLÜCK

 

1.Schritt: Wer bin ich?

In der Bhagavad Gita 2.22 sagt Krishna:

 

„Wie ein Mensch alte Kleider ablegt und neue anzieht, so gibt die Seele alt und unbrauchbar gewordene Körper auf und nimmt neue materielle Körper an.“

 

Viele von uns spüren intuitiv: Wir sind mehr als dieser materielle Körper. Die Intuition trügt nicht, denn wir leben in Wirklichkeit in einer Illusion. Unser wahres Ich ist unvergänglich. Transzendental zum materiellen Körper. Die falsche Identifikation mit unserem temporären materiellen Körper hält uns in einem Kreislauf aus Tod, Wiedergeburt und karmischen Reaktionen gefangen. Wir suchen unentwegt nach vollkommenen, unvergänglichem Glück. Streben nach  Erfolg, Genuss, Besitz. Wollen in Sicherheit und Freiheit leben. Hoffen auf die Zukunft. Doch die materielle Welt bleibt naturgemäß unvollkommen, limitierend und vergänglich. Die Realisation unseres wahren Ichs würde uns zu viel mehr Gelassenheit verhelfen, denn sie ändert unsere Prioritäten fundamental.

Der erste Schritt zum Glück ist folglich, sich wieder dem wahren Ich bewusst zu werden, dem zwar unendlich kleinen aber dafür vollkommenen und unvergänglichen wunderschönen transzendentalen Ich.

 

 

 

2.Schritt: Was ist die höchste Wahrheit?

In der Bhagavad Gita 7.7 / 6.47 sagt Krishna:

 

„Es gibt keine Wahrheit über mir, alles ruht auf Mir wie Perlen an einer Schnur.“

 

„Und von allen yogīs ist derjenige, der großen Glauben besitzt und immer in Mir weilt, immer an Mich denkt und Mir transzendentalen liebevollen Dienst darbringt, am engsten mit Mir in yoga vereint, und er ist der Höchste von allen.“

 

Die Bhagavad Gita enthüllt mehrere Wege der Befreiung aus dem Reinkarnationskreislauf: Yoga genannt - das Verbinden mit dem unlimitierten Höheren. Krishna, der Verkünder der Bhagavad Gita, preist bhakti yoga, den Weg der liebenden Hingabe, als den höchsten yoga Pfad. Denn er ist der einzige yoga Pfad, der zu einer liebevollen persönlichen Beziehung zum unlimitierten Höheren führt. Zu Ihm, zu Krishna, Sanskrit der „Allanziehende“. Er ist der Quell von absolut Allem, auch dieses Universums. Er ist der Eine unter verschiedenen Namen weltweit zu allen Zeiten verehrte Höchste. Es liegt an uns, unsere Abkehr aufzugeben und uns Ihm wieder in Liebe und Demut zuzuwenden. Das ist unsere ursprüngliche Beziehung, die wir vergessen haben, nachdem wir uns vor undenklicher Zeit entschieden haben, selbst „das Höchste“ sein zu wollen. Das einzige Ergebnis dieser folgenschweren Entscheidung war, ist und wird immer ein klägliches Scheitern und viel Leid sein.  Aber wir können das wieder ändern, wenn wir das Paradigma wechseln, uns alle aus dem Zentrum nehmen und den Höchsten ins Zentrum setzen.

Der zweite Schritt zum Glück ist folglich die Realisation, dass es den Einen Höchsten gibt und dass dieser Höchste eine höchst liebenswerte Person ist, Krishna, der mit offenen Armen auf unsere Rückkehr wartet.

 

 

 

3.Schritt: Was ist der Lebenssinn?

In der Bhagavad Gita 11.54 / 9.26 sagt Krishna:

 

„Mein lieber Arjuna, nur durch ungeteilten Hingebungsvollen Dienst kann Ich verstanden werden, wie Ich bin, so wie Ich vor dir stehe, und auf diese Weise kann Ich direkt gesehen werden. Nur so kannst du in das Geheimnis, Mich zu verstehen, eindringen.“

 

„Wenn Mir jemand mit Liebe und Hingabe ein Blatt, eine Blume, eine Frucht oder etwas Wasser opfert, werde Ich es annehmen.“

 

Der Lebenssinn ist, nicht nochmal ein Leben zu verschwenden und gleichsam wie an der Schule sitzen zu bleiben und das Schuljahr wiederholen zu müssen. Wir sollten dieses Leben nutzen heimzukehren nach Hause zu Krishna. Mit bhakti yoga empfiehlt Krishna nicht nur den höchsten yoga Pfad sondern gleichzeitig auch den einfachsten yoga Pfad. Das Einzige was zählt ist aufrichtige Liebe zum Höchsten, denn das ist das Einzige was sich Krishna von uns wünscht. Selbst durch intellektuelle Höchstleistung wird man Ihn deshalb nie erkennen können, sondern nur wenn man sein Herz für Ihn öffnet.

Ein besonderer Gesang hilft uns dabei das Herz für Krishna zu öffnen. Der Gesang wird kirtan genannt, das Singen des maha mantras. Hier ein schönes Beispiel. Kirtan ist eine von mehreren Formen das maha mantra wiederzugeben. Das Einzigartige ist, es gibt keine festen Regeln im chanten des maha mantras, egal ob meditativ leise oder ekstatisch laut, allein oder in der Gruppe, sitzend oder tanzend, früh morgens oder abends, zuhause oder auf dem Gipfel eines Berges, das maha mantra ist unter allen Umständen so stark, daß es uns von materieller Illusion befreit und uns zurück zum Höchsten führt, der mit offenen Armen auf unsere Rückkehr wartet. In Seinem Reich unendlicher Vielfalt und Glückseligkeit im einander liebevollen Dienen. In der vollkommenen, unvergänglichen spirituellen Welt.

Der dritte Schritt zum Glück ist folglich unsere schlafende Liebe zum Höchsten durch bhakti yoga wiederzuerwecken. Liebe ist das höchste Prinzip, und Liebe braucht ein Gegenüber. In Liebe zum Höchsten wird dieses Prinzip vollkommen: Sat, cit, ananda – Ewigkeit, Wissen, Glückseligkeit.

 

Bitte tauchen Sie selbst ein in den unermesslichen Reichtum der Bhagavad Gita, in diese zeitlose Weisheit, die dank Srila Prabhupada in der „Bhagavad Gita, wie sie ist“ authentisch überliefert wird. Bei Zweifel hier noch eine rein logische Herleitung. 

 

 

 

Motto "simple living - high thinking"

Man könnte all das Beschriebene – die Abkehr vom Materiellen und die Zuwendung zu Krishna – sehr schön mit dem einprägsamen Motto „simple living – high thinking“ beschreiben.

Das Leben vieler Menschen ist oft ein „complicated living – low thinking“, geprägt von der Suche nach Genuss, Besitz und Erfolg. Das ist sehr menschlich. All das macht unser Leben aber unnötig kompliziert und hält unsere Gedanken in den niederen Regionen der Likes und Dislikes gefangen. Der Stress, den der Versuch, die unzähligen Likes und Dislikes zu kontrollieren, mit sich bringt, lässt uns keine Zeit, über den eigentlichen Lebenssinn nachzudenken.

Srila Prabhupadas Traum war es deshalb, dass überall auf der Welt spirituelle Öko-Gemeinschaften entstehen, die den Menschen eine hilfreiche Umgebung bieten, um sich vom „complicated living – low thinking“ abzuwenden. Spirituelle Gemeinschaften, die sich weitgehend selbst versorgen – mit Landwirtschaft, mit Milchwirtschaft, vegetarisch – und bei allem Handeln Krishna in das Zentrum des täglichen Lebens stellen. So können wir ein friedvolles, gesundes, glückliches Leben führen und nach diesem in die spirituelle Welt zurückkehren. Solche Gemeinschaften gibt es überall auf der Welt, auch in Deutschland. Eine ist zum Beispiel Simhachalam im Bayrischen Wald. Es ist ein umgebauter, großer Bauernhof mit einer Hare Krishna Gemeinschaft, der wunderschön auf einer Anhöhe gelegen ist, mit Landwirtschaft und Milchkühen. Hier gibt es viele Programme, die man als Tagesgast besuchen kann, ein Gästehaus und auch Ashrams für all jene, die tiefer in das spirituelle Leben eintauchen möchten.

Natürlich kann man das Motto „simple living – high thinking“ auch in großen Teilen umsetzen, ohne in einem Ashram zu leben. Dieser Paradigmenwechsel ist es jede Mühe wert. Auch ich lebe ganz normal in einer Wohnung. Man kann auch so versuchen, schrittweise auf alles zu verzichten, was man nicht zum Leben braucht. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es eine Befreiung ist. Man kann wieder frei atmen, wenn man sich von diesen Konsumzwängen befreit, und es eröffnet Freiräume für die spirituelle Praxis. Ein einfacher erster Schritt ist es, abends auf den Fernseher zu verzichten, früher schlafen zu gehen und stattdessen früh aufzustehen, um dann zu Hause oder in der Natur zu meditieren. So erhält man den perfekten Start in den Tag 🙏.

 

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